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Die besten Ideen für ein schaurig-schönes Halloween

„Süßes, sonst gibt‘s Saures“, lautet die Parole, wenn es am 31. Oktober an der Haustür klingelt, denn Halloween, das gruseligste Fest des Jahres, steht vor der Tür.


Auf den Straßen zieht eine bunte Schar von Zombies, Hexen und Skeletten von Haus zu Haus, um Süßigkeiten einzufordern. Wer sich dem Wunsch widersetzt, kann was erleben und kriegt – Saures eben! Seit der amerikanische Brauch des „All Hallows Eve“, so das englische Ursprunsgwort für „Allerheiligen“, in den 90er Jahren bei uns Fuß gefasst hat, erfreut sich die Tradition des Herumgeisterns auch hier großer Popularität. livingpress hat die gruseligsten Ideen für eine schaurig-schöne Halloween-Party zusammengefasst.

Genüsslicher Horror

Blutsuppe, Madensalat, ein knackiger Hexenfinger oder ein rosiges Gehirn aus Weingummi – was darf‘s denn sein, wenn sich Mumien, Vampire und Co. zum genüsslichen Horror um den Esstisch versammeln? Um dem schauerlichen Charakter von Halloween gerecht zu werden, darf das Essen ruhig für einen kleinen Schock-Effekt sorgen. Spindeldürre Hexenfinger, bei denen der Begriff „Finger Food“ eine ganze neue Bedeutung bekommt, sind relativ schnell aus Keksen oder einem einfachen Teig aus Eiern, Butter, Mehl und Mandelsplittern herzustellen. Fester Käse, der auf einer scharfen Reibe in hauchdünne Scheiben geschnitten wird, kann locker in Form eines Gehirns aufgeschichtet und drapiert werden, das um so markerschütternder wirkt, wenn es mit dickflüssig-dunklem Aceto Balsamico beträufelt wird. Dazu werden schwarze Oliven in Mozzarella-Bällchen gesteckt, die dann wie große Augäpfel auf dem Teller liegen und einen fragend anschauen: Bist Du wirklich so grausam, mich zu essen?

Sweet or sour

Süß oder sauer – auch beim Essen ziehen sich diese beiden Geschmacksrichtungen durch alle Gerichte. Der Salat wird traditionell mit einer Honig-Senf Vinaigrette angemacht, bei einer edlen Ceviche vom Lachs mit Limonensauerrahm wird der Fisch kurz in einer Marinade aus Limetten, Chili, Rohrzucker und Honig gebeizt, bevor er serviert wird. Zum Schluß gibt es eine Guaven-Smoothie Bowl mit Heidelbeeren, die sexy Hexen und Untote magisch anzieht mit ihrem intensiven Lila, dieser spannungsgeladenen Farbe, die das Mystische betont und die Verbindung zwischen dem Irdischen und dem Transzendenten herstellt.

Ganz schön scharf

Auch Scharfes ist jederzeit willkommen, um den unheimlichen Gruselspaß zu zelebrieren. Feurige Chips mit dem natürlichen Scharfmacher Chili brennen höllisch auf der Zunge. Aber auch teuflisch-scharfe Würzmischungen für ein heisses Chorizo-Hähnchen, eine fruchtig scharfe Hähnchenpfanne mit indischem Curry oder ein richtig scharfer Würzmix für Chili con Carne sind ein Fest für die Geschmacksnerven – und das nicht nur zu Halloween.

Herbst in Orange

Ein Augenschmaus dagegen sind im Herbst die leuchtend orangen Kürbisse, die als Dekorationsobjekte auf keiner Halloween-Party fehlen dürfen. Schon am Hauseingang grüßen zu schrecklichen Fratzen ausgehöhlte Kürbisse, in denen kleine Kerzen flackern. Auch als Leckerbissen auf dem Esstisch ist der Kürbis nicht mehr wegzudenken, denn er sieht nicht nur hübsch aus, sondern ist mit seinem Vitalstoffreichtum auch ein kleines Geschmackswunder, das kulinarisch voller Überraschungen steckt. Salat, Gemüse, Suppe – der „Fantasy“ sind keine Grenzen gesetzt. Harry Potter, der Held der von Zauberern, Hexen und magischen Wesen bevölkerten Welt, liebt Kürbiskuchen, der als Pumpkin Pie insbesondere im englischsprachigen Raum weit verbreitet ist. Je nach Rezept wird aus Kürbismus, Mehl, Butter, Frischkäse und Gewürzen eine puddingartige Masse hergestellt, die in einer Springform rund 60 Minuten gebacken und als Nachspeise serviert wird. Übersinnlich gut schmeckt gerade auch im Herbst eine pikante Kürbis Crostata mit Lauchgemüse, Hackfleisch, Thymian und edelsüßem Paprikapulver sowie eine mediterran inspirierte Kürbis-Spinat-Lasagne mit Pfeffer, Muskat und Fetakäse.

Hexentrank und Blutorangen

Grusel-Spuk macht durstig und so verwundert es nicht, wenn speziell zu Halloween klassische Cocktails wie „Bloody Mary“ aus Wodka, Tomatensaft und Gewürzen fröhlichen Urstand feiern. Wer als Autofahrer noch auf den eigenen vier Rädern in heimische Gefilde zurückgeistern muß, wählt lieber die alkoholfreie Variante und greift zu einem Mix aus Mineralwasser, Blutorange und schwarzem Karottensaftkonzentrat. Schaurig-schön kommt auch ein Saft aus Rote Beete in einem Trinkglas daher, bei dem die Ränder mit blutrot gefärbtem Maissirup bestrichen wurden, der an den Seiten langsam und dickflüssig herabrinnt…..ein köstlicher Anblick, der selbst Vampiren das Blut in den Adern stocken lässt.

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Axel Umlauf

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